kunststrasse

© Foto: http://www.creative-media-kos.at/, sonja lach.

Natur

Klassisch definiert ist Natur jener Bereich, der ohne Einfluss des Menschen existiert. Natürlich ist also alles, was nicht durch kulturelle oder technische Eingriffe beeinflusst wurde. Ein Anspruch, der gerade im Spannungsfeld der Energiegewinnung  nicht aufrechtzuerhalten ist.

 

Die nahezu rücksichtslose Energiegewinnung, sei es Erdölförderung oder seien es Rodungen von Regenwäldern, greifen massiv in die Natur ein und es darf angesichts der globalen Klimaänderung bezweifelt werden, ob es  z. B. noch irgendwo "natürliche Landschaft gibt".

Den Betreibern des Energie-Erlebnisparks ist dieses Dilemma bewusst. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen wird in einer Landschaft, die dem Bergbau preisgegeben war, der Natur wieder etwas von sich selbst zurückgegeben: in Form eines Pflanzenlehrpfad, auf Feldern mit Energiepflanzen und in einem Permakulturgarten. Die Wiederaufforstung erfolgt behutsam und gleichzeitig wird mit Hilfe neuester pädagogischer Erkenntnisse  vor allem bei jungen Besuchern ein Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur gepflanzt.

 

Permakulturgarten

Permakulturhügel

Permakultur ist ein Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden, nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, ist sie inzwischen ein Denkprinzip, das auch Bereiche wie Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer Infrastrukturen umfasst. Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen.

Im Energie-Erlebnispark Zangtal wurde im Mai 2014 ein Permakulturhügel von Peter Steffen, dem Team von „Flower Power“ und freiwilligen Helfern angelegt. Auf 300 Quadratmeter befindet sic eine Permakultur-Anlage mit 120 verschiedenen Pflanzenarten.